WISSENSWERTES

Ludwigsdorf ist seit 1. Januar 1999 ein Ortsteil von Görlitz mit etwa 800 Einwohnern. Es liegt in der Neiße-Aue und bildet zusammen mit dem Ortsteil Ober-Neundorf den nördlichsten Teil der Stadt.

Sehenswürdigkeiten 
Viele alte Häuslerwohnungen, Drei- und Vierseithöfe, sind von der alten Dorfanlage erhalten geblieben. Besonders sehenswert ist der Hof Nr. 54 – hier wird ein Wohnstallhaus gezeigt, d.h. hier sind Wohnung und Stallung unter einem Dach – mit Kumthalle (Kumt = Geschirr der Zugtiere) und Seitengalerie.

Frombergsche Gruft 
An der Nordseite der Kirche befindet sich die Frombergsche Gruft, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts von den Besitzern des Gutes Oberludwigsdorf als repräsentative Grablege errichtet wurde. Das aufwendige Epitaph im Innern besitzt als Figurenschmuck nahezu lebensgroße und vollplastische allegorische Darstellungen der christlichen Tugenden Glaube und Hoffnung. Der in Form einer illusionistischen Wandfassung um das Grabmal drapierte Textilbehang hat sich unter jüngeren Farbschichten zumindest in Teilen erhalten und ist partiell bereits selbst freigelegt. Ähnliche Grufthäuser befinden sich auch auf dem Görlitzer Nikolaifriedhof.

Wassermühle 
Die Mühle liegt in Niederludwigsdorf am Mühlengraben, einem Nebenarm der Neiße. Bereits 1305 wird in Ludwigsdorf eine Wassermühle erwähnt, möglicherweise ein Vorgänger des heutigen Baus. An der straßenseitigen Fassade finden sich drei Inschriftentafeln über Renovierungen, von denen die älteste aus dem 17. Jahrhundert stammt. Die zweite stammt von 1859, als der Bau eine Dampfmühle erhielt. Die dritte wurde 1930 angebracht, als die Mühle nach einem Brand mit einer neuen technischen Einrichtung versehen wurde, die bis heute funktionstüchtig erhalten ist. Von 1993 bis 1997 betrieb die Mühle eine computertechnische Anlage. Heute beherbergt das Gebäude eine Erlebnisgastronomie.

Gutshof Demisch 
Das ehemalige Herrenhaus des Gutshofs Demisch dient heute als Bürgerbüro und Kindertagesstätte.

Görlitz 
Görlitz liegt in der niederschlesischen Oberlausitz am westlichen Ufer der Lausitzer Neiße, die dort den Ostrand des Lausitzer Granitmassivs mit den Ausläufern des böhmisch-lausitzischen Grenzgebirges durchbricht. Es bildet den Übergang zwischen der nördlichen Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft und dem südlichen Lausitzer Bergland. Die ehemaligen Stadtteile am östlichen Flussufer sind seit der Grenzziehung von 1945 zwischen der damaligen Sowjetischen Besatzungszone und der Volksrepublik Polen beziehungsweise der endgültigen Festschreibung der Staatsgrenze 1990 die polnische Stadt Zgorzelec. Görlitz und seine polnische Schwesterstadt Zgorzelec präsentieren sich als eine Europastadt.

Sehenswürdigkeiten
Görlitz besitzt eine der am besten erhaltenen Altstädte Mitteleuropas.Görlitz und Zgorzelec, die polnische Schwesterstadt, verstehen sich als eine Europastadt. Für das Jahr 2010 bewarben sie sich gemeinsam als Europäische Kulturhauptstadt. Dazu war eines der Schwerpunktprojekte in der Bewerbungsschrift die Entwicklung eines neuen Zentrums, des sogenannten Brückenparks. 

Entlang der Lausitzer Neiße werden beiderseits Objekte wie z. B. die Stadthalle, die Synagoge, die Hochschule und auf dem östlichen Neißeufer die Oberlausitzer Ruhmeshalle architektonisch zusammen mit weiteren Ideen zu einem Gesamtentwurf entwickelt. In mehreren Sommerprojekten haben sich bereits Studierende aus beiden Ländern Gedanken dazu gemacht. Es soll eine Art Laboratorium entstehen, in dem europäisches Denken und Handeln erprobt werden kann.

Der Görlitzer Naturschutz-Tierpark ist ein anspruchsvoll gestaltetes naturnahes Ensemble. In zum Teil durch die Besucher begehbaren Gehegen leben über 500 Tiere wie kleine Pandas, Fischotter oder Yaks. Mit seiner fünf Hektar großen Fläche gehört er zu den kleineren Zoos in Deutschland. Im Jahr 2007 feierte der Park seinen 50. Geburtstag und konnte erstmals seit zehn Jahren mehr als 100.000 Besucher verzeichnen.

Auch in den umgebenden Stadtteilen gibt es größere Grünanlagen, so z. B. das Birkenwäldchen zwischen Rauschwalde und der Südstadt, den Kreuzkirchenpark in der Südstadt, das Kidrontal in Königshufen sowie den Loenschen Park zwischen Biesnitz, Kunnerwitz und Weinhübel.

Regelmäßige Veranstaltungen 
Das Altstadtfest mit mittelalterlichem FlairMit bis zu 100.000 Besuchern ist das Altstadtfest die größte kulturelle Veranstaltung auf dem Stadtgebiet. Das Altstadtfest wurde nach dem zweiten Tag der Sachsen 1993 in Görlitz als jährliches Stadtfest initiiert und findet seit 1994 jährlich am letzten Augustwochenende statt. Es ist üblich, dass neben den Darstellern und Gauklern auch die Besucher in mittelalterlicher Kleidung erscheinen. Ein großer Teil der Altstadt wird für diesen Zweck für den Verkehr gesperrt.

Jährlich fand das Sommertheater auf dem Untermarkt statt. Ab dem Jahr 2011 wird es im Hof der Landskron-Brauerei veranstaltet. 2004 wurde das erste Historienspiel Der verräterischen Rotte Tor. Tuchmacheraufstand zu Görlitz 1527 aufgeführt und damit das Sommertheater auf dem Untermarkt gegründet. 2005 und 2006 wurde Die Pulververschwörung und das Heilige Grab zu Görlitz aufgeführt. Dieses Historienspiel von Hermann Rueth verarbeitet die Legende um den Förderer des Heiligen Grabes, Georg Emmerich. Das Stück Jakob Böhme und die Pest zu Görlitz wurde 2007 und 2008 dargebracht. Das Schauspiel von Herrmann Rueth mit der Musik von C. M. Wagner stellt den Schuster und Mystiker Jakob Böhme in den Mittelpunkt.

Den Auftakt des Veranstaltungsjahres bilden im Februar die Filmtage und der Opernball. Im März finden die Musiknacht und das Frühlingsfest des Naturschutz-Tierparks mit dem traditionellen Mistkarrenrennen statt. Im Frühling gibt es dann am 19. April den Internationalen Denkmaltag. Im April findet das Dreiland-Kurzfilm-Festival mit Beiträgen aus Deutschland, Polen und Tschechien statt, im Mai folgen die Jazztage, das Muschelminna-Fest, das Storchenfest im Naturschutz-Tierpark und die Görlitzer Orgelnacht.
 
Im Sommer gibt es neben der Oldtimer-Eisenbahn im Juni das Campus Open Air, am 21. Juni das Fete de la musique, am 3. Sonntag im Juni den Tag der offenen Sanierungstür, das Brauereifest der Landskronbrauerei, die Schlesischen Musikfeste (alle zwei Jahre), das Internationale Spielleutetreffen (alle zwei Jahre), das Collegium PONTES Görlitz-Zgorzelec-Zhorelec und den Erlebnistag am Berzdorfer See. 

Im Juli folgen der Schlesische Tippelmarkt und die Musikveranstaltung 15°-Rock. Beendet werden die Sommerveranstaltungen mit dem Internationalen Straßentheaterfestival ViaThea und dem bereits erwähnten Altstadtfest. Im September gibt es die Niederschlesischen Kulturtage, den Tag des offenen Denkmals, die Lange Nacht der Museen und die Internationale Sommerschule der Künste. Im November folgen die Görlitzer Rocknacht und die Verleihung des Internationalen Brückepreises. Beendet wird das Veranstaltungsjahr mit dem Görlitzer Christkindelmarkt.

(QUELLEN : de.wikipedia.org/wiki/Ludwigsdorf_(G%C3%B6rlitz) , de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6rlitz )

Rund um das Haus ist alles grün

Wohnen in allen Wohnungen...
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mit gemütlichen Holzmobiliar.
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